Im letzten Beitrag unserer neuen Rubrik „ Reise-Realität “ habe ich noch darüber geschrieben, wie schnell eine gut gemeinte Geste in ganz viel Wut ausarten kann. Im zweiten Beitrag berichte ich über eine bedeutend leisere Geschichte. Dieses Mal geht es um ein Erlebnis, das uns mit überraschender Präzision, Verständnis ohne gesprochene Worte und ganz viel Respekt begleitet hat. Es war unser zweiter Tag in Japan. Der Jetlag saß noch in den Knochen, die Navigation durch das umfangreiche Metro -System in Tokio war noch nicht ganz durchdrungen und die Eindrücke waren alle noch sehr neu. Wir waren auf dem Weg zum Gotoku-Ji Tempel am Rand der Stadt. Und so nahmen wir eine Metro-Verbindung. Da man beim Ein- und Aussteigen die Suica-Karte vorhalten muss, hielt meine Frau ihr Portemonnaie griffbereit am Handgelenk. Da baumelte das Ding, sicher an der Handgelenkschlaufe. So dachten wir jedenfalls. Denn genau in dem Moment, als wir den Zug verlassen wollten, entschied sich die Halterung: „ Je...
Echte Reiseerlebnisse als Familie - Von Asien in die Berge und die Städte dieser Welt