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Sibiu mit Baby – wenn aus einer Dienstreise plötzlich Familienzeit wird


Manche Reisen entstehen aus purem Fernweh, andere aus beruflichen Terminen. Und manchmal ergibt sich genau daraus etwas ganz Besonderes. Unsere Reise nach Sibiu (Hermannstadt) in Rumänien war genau so ein Fall. Eigentlich solte es eine Dienstreise für eine Inbetriebnahme und Kundentrainings werden. Aber weil meine Frau noch in Elternzeit war und unser Sohn gerade einmal knapp ein halbes Jahr alt, konnten sie einfach mitkommen. Eine Entscheidung, die sich im Nachhinein absolut richtig angefühlt hat.

Arbeit trifft Elternzeit – überraschend unkompliziert

Ich war bereits zuvor beruflich in Sibiu gewesen, dieses Mal war aber vieles anders. Dass meine Familie mitkommt, war für meinen Arbeitgeber völlig unkompliziert. Ein großer Vorteil: Flüge, Mietwagen und Hotelzimmer wurden für mich übernommen. Wir mussten lediglich das Flugticket für meine Frau selbst zahlen.


Auch vor Ort war es entspannt: Das Essen in Sibiu ist sehr günstig, sodass vieles problemlos über die Spesen abgedeckt werden konnte. Für uns war das eine dieser seltenen Situationen, in denen Arbeit und Reisen ganz pragmatisch ineinandergegriffen haben.

Unterkunft mitten im Leben: Continental Forum Sibiu

Unser Hotel war das Continental Forum, direkt im Stadtzentrum gelegen. Für viele Einheimische purer Luxus, für uns eine gehobene, sehr angenehme Unterkunft zu einem überraschend fairen Preis.


Ich kannte das Hotel bereits von früheren Aufenthalten und wusste die Lage zu schätzen. Gerade mit Kinderwagen war es ideal. Kurze Wege, viel Leben direkt vor der Tür und trotzdem ruhig genug, um abends zur Ruhe zu kommen.

Gemeinsame Zeit am Wochenende

Wir sind bewusst schon am Wochenende angereist, um wirklich Zeit miteinander zu haben. Das sommerliche Wetter spielte perfekt mit. Wir schlenderten durch das wunderschöne Stadtzentrum, saßen draußen in Cafés oder besuchten das Freibad. Unser Sohn war noch klein, viel im Kinderwagen unterwegs und genau das machte alles angenehm entschleunigt. 


Kein Zeitdruck, kein „das müssen wir noch sehen“, sondern einfach ankommen, spazieren gehen und den Ortswechsel genießen.

Alltag – nur an einem anderen Ort

Unter der Woche hieß es für mich natürlich arbeiten. Aber erstaunlicherweise fühlte sich alles sehr vertraut an. Der Tagesrhythmus passte gut. Morgens gemeinsam zum Frühstücksbuffet, ich fuhr danach zum Kunden und am Nachmittag oder frühen Abend hatten wir wieder Zeit zusammen.

Meine Frau und unser Sohn verbrachten die Tage in nahegelegenen Parks und auf Spielplätzen, waren noch einmal im Freibad oder fuhren mit dem Bus zum kleinen Tierpark in Sibiu. Nichts Spektakuläres, aber genau das machte es so angenehm.


Im Grunde war es wie zu Hause: Ich ging arbeiten, Frau und Kind blieben „daheim“, nur eben in einer anderen Stadt, mit anderen Eindrücken und deutlich mehr Sonne.

Unser Fazit

Diese Reise war kein klassischer Familienurlaub und auch kein typischer Städtetrip. Aber genau deshalb war sie so besonders. Ich musste meine Familie nicht für mehrere Tage oder Wochen zurücklassen, und meine Frau und unser Sohn hatten einen schönen Tapetenwechsel während der Elternzeit.


Sibiu selbst ist eine entspannte, familienfreundliche Stadt, gut zu Fuß und mit dem Bus zu erkunden, mit viel Grün und einem sehr angenehmen Tempo. Für uns war diese Reise der Beweis, dass Arbeit, Familie und Reisen sich nicht immer ausschließen müssen. Manchmal ergänzen sie sich sogar erstaunlich gut.



Hast du Fragen oder brauchst noch weitere Tipps? Oder hast du selbst schon Arbeit und Familie auf Reisen kombiniert? Schreib uns gerne in die Kommentare oder melde dich über Instagram. Wir freuen uns auf den Austausch.

Herzliche Grüße,
Alex & Familie

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