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Gran Canaria mit Kind – Sonne, Dünen & kleine Inselabenteuer


Gran Canaria war für uns 2024 ein klassischer Familienurlaub mit Sonne, viel Zeit im Wasser und genau der richtigen Portion Ausflügen. Unser Sohn war inzwischen deutlich älter als bei unseren ersten Reisen, sodass wir die Insel aktiver erleben konnten. Insgesamt waren wir 8 Nächte auf Gran Canaria, eine Dauer, die sich für uns als ideal erwiesen hat.

Unser Hotel: Maspalomas Tabaiba Princess

Unser Zuhause auf Zeit war das Maspalomas Tabaiba Princess, ein sehr familienfreundliches All-Inclusive-Hotel. Das absolute Highlight war ganz klar der große Splash-Pool mit Rutschen sowie der flach anlaufende Hauptpool mit künstlichem Strand. Gerade für Kinder ist das perfekt: viel Platz, keine steilen Einstiege und stundenlanger Wasserspaß.


Die Anlage ist gepflegt und klar auf Familien ausgelegt. Zu den Stoßzeiten konnte das Buffet allerdings sehr laut und voll werden. Deutlich entspannter fanden wir die kleineren Restaurants und Snackbars am Pool, die wir daher gerne genutzt haben.


Zwei ehrliche Nachteile sollten aber nicht unerwähnt bleiben: Das Hotel liegt relativ weit vom Strand entfernt, spontane Strandbesuche sind also nicht möglich. Außerdem fanden wir die Cocktails und Säfte aus den Automaten leider kaum genießbar. Für ein All-Inclusive-Hotel war das für uns enttäuschend.

Leuchtturm, Strand & die Dünen von Maspalomas

Mehrmals haben wir Spaziergänge zum Strand von Maspalomas unternommen, vor allem rund um den Leuchtturm Faro de Maspalomas. Die Wege dort sind gut ausgebaut und auch mit Kind problemlos machbar. Anfang Juni war es zwar schon sehr sonnig, das Meer für uns aber noch etwas zu kalt zum Baden. Trotzdem haben wir die Zeit am Meer sehr genossen.


Ein echtes Highlight waren für uns die Dünen von Maspalomas. Diese riesige Sandlandschaft fühlt sich fast ein bisschen surreal an, wie eine kleine Wüste direkt am Atlantik. Für unseren Sohn war es ein großes Abenteuer, durch den Sand zu laufen, Hügel zu erklimmen und immer neue „Berge“ zu entdecken. Auch für uns Erwachsene war der Spaziergang durch die Dünen ein ganz besonderer Moment und einer der Eindrücke, die Gran Canaria so einzigartig machen. Aber Vorsicht: Die Dünen können durchaus anstrengend werden. Meine Frau und unser Sohn haben außerdem den Fehler gemacht, sich kurz vorher noch einmal gründlich mit Sonnenschutz einzucremen. Entsprechend „paniert“ kamen beide aus den Dünen zurück, sehr zur Belustigung von uns allen.

Mit dem Mietwagen über die Insel

Für einige Tage hatten wir einen Mietwagen, was wir auf Gran Canaria absolut empfehlen können, vor allem mit Kind. Die Insel ist landschaftlich sehr vielfältig und viele schöne Orte erreicht man am besten auf eigene Faust.


Ein echtes Highlight war der Besuch im Aquarium Poema del Mar. Die Anlage ist groß, modern und sehr eindrucksvoll gestaltet. Vor allem die riesigen Panoramascheiben mit Haien, Rochen und Fischschwärmen haben unseren Sohn völlig fasziniert. Hier kann man problemlos mehrere Stunden verbringen.


Ein weiterer Ausflug führte uns ins Inselinnere zum Roque Nublo, einem der bekanntesten Naturdenkmäler Gran Canarias. Schon die Fahrt über die engen, kurvenreichen Bergstraßen war landschaftlich ein Erlebnis und hat mir persönlich großen Spaß gemacht. Die Wanderung zum Roque Nublo selbst war unserem Sohn in der Sonne dann allerdings zu anstrengend. Also haben wir spontan umgeplant: Ich bin alleine weiter nach oben gewandert, während Mama und Sohn unten im Schatten ein Eis genossen haben.


Auf dieser Fahrt sind wir auch an der Barranco de las Vacas vorbeigekommen. Dieser enge, farbenfrohe Canyon ist als Instagram-Spot bekannt, von der Straße aus aber gar nicht so leicht zu finden. Das Suchen und Erkunden war ein kleines Abenteuer für sich.

Puerto de Mogán & U-Boot-Tour

Ein weiterer Ausflug führte uns nach Puerto de Mogán, einem sehr hübschen Hafenort mit kleinen Kanälen und bunten Häusern. Dort haben wir eine U-Boot-Tour gemacht. Für unseren Sohn war das natürlich extrem spannend. Auch wenn man unter Wasser nicht so viele bunte Fische sieht wie zum Beispiel in Ägypten, war das Erlebnis für ihn etwas ganz Besonderes. Den restlichen, sehr sonnigen Tag haben wir entspannt am Strand von Puerto de Mogán verbracht.


An diesem Tag hatten wir strahlenden Sonnenschein. Endlich war es auch für Mama und Papa warm genug, um lange ins Meer zu gehen. Wir genossen einen entspannten Nachmittag am Strand und ließen einfach die Seele baumeln.

Unser Fazit zu Gran Canaria

Gran Canaria hat sich für uns als sehr vielseitiges Reiseziel mit Kind gezeigt. Die Mischung aus familienfreundlichem Hotel, guter Infrastruktur und abwechslungsreichen Ausflugsmöglichkeiten hat uns gut gefallen. Vor allem, weil wir mit unserem inzwischen älteren Sohn deutlich aktiver unterwegs sein konnten.


Gleichzeitig haben wir hier aber auch wieder gemerkt, dass wir wohl doch echte Frostbeulen sind. Anfang Juni war es zwar wunderbar warm, um die Insel zu erkunden, durch die Dünen zu laufen oder Ausflüge zu machen, zum Baden im Meer war es uns persönlich aber zu frisch. Unser Sohn war da deutlich schmerzfreier als Mama und Papa und wäre vermutlich noch länger im Wasser geblieben.

Was wir ganz klar empfehlen können, ist ein Mietwagen. Er gibt unglaublich viel Flexibilität, gerade mit Kind. Viele der schönsten Orte, Landschaften und Ausflugsziele lassen sich so viel entspannter und unabhängiger erreichen als mit organisierten Touren.


Auch wenn nicht alles perfekt war, vor allem die Getränke im All-Inclusive-Angebot und die Lage des Hotels, war es insgesamt ein sehr schöner Familienurlaub mit vielen Erinnerungen, an die wir gerne zurückdenken.



Hast du Fragen oder brauchst noch weitere Tipps zu Gran Canaria mit Kind? Oder hast du selbst einen Lieblingsort auf der Insel? Schreib uns gerne in die Kommentare oder melde dich über Instagram. Wir freuen uns auf den Austausch 

Herzliche Grüße,
Alex & Familie

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